Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Panikmache

Das Coronavirus (COVID-19) kennt keine Grenzen und greift länderübergreifend um sich. Eine derart schnelle Ausbreitung von Influenza B hat es auf der Welt in den vergangenen zehn Jahren nicht gegeben. Mittlerweile hat die weltweite Ausbreitung des Coronavirus erhebliche Auswirkungen auf das Reisen, Grossveranstaltungen aber auch das alltägliche Leben daheim.


Viele Menschen diskutieren in den sozialen Medien ob diese Pandemie unnötige Panikmache oder die mediale Hysterie berechtigt ist. Da die ganze Diskussion mittlerweile äußerst emotional geführt wird und sich hier eben diese zwei Lager aneinander reiben, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Zahlen und Fakten zum Coronavirus sowie ein historischer Vergleich zu ähnlichen Ereignissen.


Zahlen und Fakten zum Coronavirus



Das Coronavirus in Bulgarien: Aktuelle Lage und Massnahmen


Bulgarien hat die ersten sechs Infektionen mit dem neuen Coronavirus bestätigt, ein Mensch ist gestorben. An den Grenzübergängen werden bei allen Menschen, die nach Bulgarien einreisen möchten, die Temperatur gemessen, um eine Ausbreitung des Virus zu bremsen.


Premierminister Bojko Borissow beschloss die Schulen im Land bis mindestens 11. März geschlossen zu halten um die Ausbreitung der Grippe einzudämmen. Das Gesundheitsministerium forderte alle Universitäten dazu auf ihre Vorlesungen abzusagen. In Krankenhäusern sollen darüber hinaus geplante Operationen verschoben und Besuche bei Patienten verboten werden.


Das Geschäft mit der Panik


Anhand der o.g. Zahlen und Fakten stellen sich durchaus Fragen, wieso die mediale Berichterstattung so intensiv über ein Virus berichtet, welches nicht annähernd so gefährlich ist wie andere, seit Jahren bestehende ansteckende Virusinfektionen? Wieso können in dem Fall so schnell politische Entscheidungen getroffen werden und Fördergelder zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung bewilligt werden?


Ja, das Virus breitet sich rasant aus und ja es ist auch nicht zu unterschätzen, aber Virusinfektionen / Krankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis, Malaria oder HIV fordern seit Jahrzehnten hunderttausende von Todesopfern. Der Unterschied zum Coronavirus? Es betrifft nun auch industrialisierte Nationen und ist nun greifbarer für die breite Bevölkerung. Zudem sei gesagt, dass Verlage wie Axel Springer und co. nunmal ihr Geld mit Klicks und Zeitungsverkäufen machen und somit evtl. ein gewisses Eigeninteresse durch mediale Aufbauschung von Eigeninteresse ist? Angst verkauft sich nunmal (leider) recht gut.


Dieser Artikel dient zur faktischen Einordnung in der Historie zu anderen Krankheiten und soll helfen ein besseres Gespür an der für die aktuelle Situation zu erhalten - und wie geht das besser anhand von Zahlen, Daten und Fakten?


Man kann sich für die Zukunft nur wünschen, dass Politik und Gesellschaft mit demselben Elan gegen die weitaus tödlicheren, ansteckenden Krankheiten kämpfen oder auch bspw. Massnahmen gegen den Klimawandel unternehmen.

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